Tröstende Worte und Gedanken für Zeiten der Trauer

Johann Wolfgang von Goethe 1749 – 1832

Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben.

Je weiter man in der Erfahrung fortrückt, desto näher kommt man dem Unerforschlichen.

Die Seele führt das Leben immer mit sich, also kann sie nicht sterben.

Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt.

Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung sehen kann.

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann nicht durch den Tod verlieren.

Des Menschen Seele gleicht dem Wasser. Vom Himmel kommt es. Zum Himmel steigt es. Und wieder zur Erde muss es. Ewig wechselnd.

Khalil Gibran 1883 – 1932

Leben und Tod sind eins. Leben heißt sterben. Sterben heißt weiterleben.

Erinnerung ist eine Form der Begegnung.

Wenn dir jemand erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt, so sage ihm: Die Blume geht zugrunde, aber der Same bleibt zurück und liegt vor uns, geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.

Maxim Gorki 1868 - 1936

Alles, was schön ist, bleibt schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.

Karl Marx 1818 - 1883

Der Tod ist kein Unglück für den, der stirbt, sondern für den, der überlebt.

Unbekannt

Nichts stirbt, was in unserer Erinnerung ist.

Leben lernen heißt loslassen lernen.

Gestorben, nicht tot.

Das wahre Grab der Toten ist das Herz der Lebenden.

Die Liebe ist das Maß der Trauer.

Ich gehe zu denen, die mich liebten, und warte auf die, die mich lieben.

Mors porta vitae- Der Tod ist Pforte zum Leben.

Mit dem Tod eines lieben Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte schöne Zeit.

Erinnerung ist der Schatz unseres Herzens.

Ein Teil von dir wird in uns weiterleben, und ein Teil von uns wird immer bei dir sein.

Du bist nicht von uns gegangen- nur voraus.

Im Abschied liegt die Geburt der Erinnerung.

Der Tod ist der Horizont des Lebens, aber der Horizont ist nur das Ende der Sicht.

Es ist besser, einen geliebten Menschen zu verlieren, als nie geliebt zu haben.

Und immer, wenn wir von dir sprechen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen und halten dich fest umfangen, so als wärst du nie gegangen.

Du hast unseren Garten verlassen, aber deine Blumen blühen weiter.

Anselm von Canterbury 1033 - 1109

Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.

Äthiopisches Sprichwort

Wende dein Gesicht zur Sonne, und die Schatten fallen hinter dich.

Sully Prudhomme 1839 – 1907

Wenn man erst wüsste, auf welche Weise man sterben muss, dächte man nur noch an den Tod.

Aus einem persischen Märchen

Die Menschen schlafen, und wenn sie sterben, erwachen sie.

Aurelius Augustinus 354 – 430

Ihr, die ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben, das ich beende, sondern auf das, welches ich beginne.

Pierre Corneille 1606 – 1684

Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin.

Baruch Spinoza 1632 – 1677

Der freie Mensch denkt an nichts weniger als an den Tod.

Ovid 43 vor Chr. – 17 nach Chr.

Alles wandelt sich, nichts vergeht.

Marc Aurel 121 – 180

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.

Johannes Calvin 1509 – 1564

Wie wir mitten im Leben vom Tode umfangen sind, so müsst ihr jetzt auch ganz fest überzeugt sein, dass wir mitten im Tode vom Leben umfangen sind.

Ludwig Börne 1786 – 1837

Die Menschheit ist die Unsterblichkeit des sterblichen Menschen.

Aus Japan

Müde geworden von den langen Wegen des Lebens und des Sterbens, bin ich endlich angekommen.

Dietrich Bonhoeffer 1906 - 1945

Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

Von Kaiser Augustus an seinem Lebensende gesprochen.

Plaudite, amici, comoedia, finita est. Klatscht Beifall, Freunde, das Schauspiel ist zu Ende.

Honoré de Balzac 1799 - 1850

Man lebt zweimal: Das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.

Immanuel Kant 1724 – 1804

Je mehr du gedacht, je mehr du getan hast, desto länger hast du gelebt.

Konfuzius 551 – 479 vor Chr.

Wenn man schon nicht einmal das Leben versteht, was kann man dann schon vom Tod wissen?

Jules Renard 1864 – 1910

Der Tod, er wäre Traum, wenn man ab und an ein Auge öffnen könnte.

Johann Rist 1607 - 1667

Brich an, du schönes Morgenlicht …

Thomas Mann 1875 – 1955

Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.

Adlai E. Stevenson 1900 - 1965

Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren.

Michel de Montaigne 1533 – 1592

Nicht der Tod, sondern das Sterben beunruhigt mich.

Jakob Bosshart 1862 – 1924

Was wäre das Leben ohne den Tod? Wäre der Tod nicht, es würde keiner das Leben schätzen man hätte vielleicht nicht einmal einen Namen dafür.

Theodor Fontane 1819 – 1898

Ach, schrittest du durch den Garten noch einmal im raschen Gang. Wie gerne wollte ich warten, warten stundenlang.

Das schönste, das ein Mensch hinterlassen kann, ist, dass man lächelt, wenn man sich seiner erinnert.

Lucius Annaeus Seneca 4 vor Chr. – 65 nach Chr.

Messe dein Leben in Taten, nicht in Tagen.

Paula Modersohn-Becker 1876 – 1907

Traurig sein ist etwas Natürliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude.

Franz von Assisi 1181 – 1226

Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

Charles Péguy 1873 - 1914

Weint und lacht, denkt an mich: Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg. Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

Gotthilf Heinrich Schubert 1780 – 1860

Wir nähern uns nach dem Tod auf eine höhere Weise jenem Zustand wieder, in welchem wir im Schoß der Mutter gewesen.

Jean de la Bruyére 1645 – 1696

Man stirbt nur einmal, und doch spüren wir die Gegenwart des Todes in jedem Augenblick unseres Lebens; ihn fürchten ist schlimmer, als ihn erleiden.

Arthur Schopenhauer 1788 - 1860

Jede Trennung gibt einen Vorgeschmack des Todes und jedes Wiedersehen einen Vorgeschmack der Auferstehung.

Jean Jacques Rousseau 1712 - 1778

Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.

Annette von Droste-Hülshoff 1797 -1848

Geliebte, wenn mein Geist geschieden, so weint mir keine Träne nach; denn, wo ich weile, dort ist Frieden, dort leuchtet mir ein ew'ger Tag.